Steuergerechtigkeit – Wie genau?

Steuergerechtigkeit – Wie genau? Ein Konzept von Steuergerechtigkeit sollte eine Antwort auf die Frage geben, wie sich Verteilung unter der Bedingung der Globalisierung erreichen lässt.
Im Kern geht es um eine glaubwürdige Aussage darüber, was der Staat künftig leisten vermag und was nicht. Unser Staat kann nicht aufrichtig versprechen, alle Bürger vor allen Auswirkungen der Krise zu schützen. Wir belügen uns selbst, wenn wir glauben, dass wir das noch können.

Für eine neue Soziale Marktwirtschaft!
Denn Verteilungsgerechtigkeit hat noch eine Dimension abseits von „Opel-Rettungen“: Die Fragen sind: wer zahlt die dann die Schulden, wer zahlt die Steuern? Hier wurden lang Arbeit belastet – unter allen Regierungen. Gerade die Krise zeigt uns den Weg – nämlich Kaufkraft zu schaffen und der Wirtschaft neue Möglichkeiten zu öffnen – Stichwort neue, ökologische Zukunftstechnologien. Unsere Antwort auf die Krise darf sich nicht allein auf Rettungsaktionen, Geldgeschenke zur Erhaltung alter Strukturen oder mehr direkter Staatskontrolle (statt mehr staatlicher Regeln) beschränken. In einer neuen Zeit muss sich Leistung nicht nur lohnen, sondern Leistung muss auch für alle möglich sein! Dafür brauchen wir Bildung, Bildung, Bildung, aber Regeln und Freiheiten für die Wirtschaft, damit Arbeitsplätze entstehen können.